Projekt "Kitty": Straßenkatzenkinder suchen ein Zuhause

Ein Bericht von Myriam Laser

Im Zuge unseres "Projekt Kitty" - Straßenkatzen Projekts kastrieren wir jährlich über 100 verwilderte Streunerkatzen. Diese gehen nach der Kastration, der Behandlung von Endo- und Ektoparasiten und der Implantation eines Mikrochips wieder zurück an die betreuten Futterstellen, welche auch weiterhin von uns mit Futter unterstützt werden.

Wenn sich die Katzen in Ausnahmefällen als zahm erweisen, verbleiben sie zur Vermittlung bei uns im Tierheim. In der vergangenen Woche fingen wir diese kleinen Rabauken an einer Fangstelle, die uns schon etwas länger beschäftigt. Für den Menschen stellt sich das Grundstück als schwer begehbar, für die Katzen als wahres Paradies voller Versteckmöglichkeiten dar.

Daher gestaltete es sich etwas schwierig, die zwei ersten Knirpse aus ihren Unterschlüpfen zu locken. Aber der Hunger siegte und so gelang es, die Beiden in einem geschlossenem Raum zu sichern. Auch der dritte Fratz konnte am nächsten Tag durch die guten Ohren und das beherzte Zugreifen unserer Mitarbeiterinnen eingefangen werden. Nun ist das Trio wieder vereint und darf sich dann bald - nach allen erforderlichen tierärztlichen Behandlungen - auf die Suche nach einem neuen Wirkungskreis machen.

Achtung: Derzeit stehen die Drei noch nicht zur Vermittlung und dürfen daher auch noch keinen Besuch empfangen.

Eingefangene Straßenkatze
Foto: © aktion tier e.V.

Mehr zum Projekt "Kitty"

Im Rahmen des „Projekt Kitty“ versucht aktion tier e.V. dem Leid der Straßenkatzen durch Kastration, tiermedizinische Versorgung und kontrollierte Fütterung entgegenzuwirken und zu lindern.

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