Alea: Im Wald zum Sterben zurückgelassen

Ein Bericht von Myriam Laser

Unsere Alea muss dringend operiert werden. Der Kostenvoranschlag beläuft sich auf ca. 800 Euro. Hier sind die Nachsorge und die notwendige Physiotherapie noch nicht mit eingerechnet...

Jeder Euro hilft. Wenn auch Du Alea unterstützen möchtest, freuen wir uns über eine Spende auf unser Vereinskonto:

aktion tier - tierheim zossen e.V.
IBAN: DE82 1605 0000 3640 0211 76
BIC: WELADED1PMB
Verwendungszweck: Alea

------- Update: Wir haben die OP-Kosten zusammenbekommen! Vielen Dank an alle Spender/innen! -------

Hier nun Aleas Geschichte:

Mit nur 8 Monaten wurde Alea im Wald zum Sterben zurückgelassen.

Warum!? Weil ein Hund, auch ein junger, Geld kosten kann.

Als Welpe bezauberte sie ihre Besitzer beim Kennenlernen sicher auf den ersten Blick. Also nahmen sie das kleine, niedliche Fellbündel mit nach Hause. Wie es dann weiterging, können wir nur vermuten. Wahrscheinlich merkten die Besitzer schnell, wie viel Arbeit so ein Welpe macht und auch als Junghund wurde sie nicht plötzlich ruhig und gesittet. So geschah es vor knapp 4 Monaten, dass sich Alea schwer verletzte. Der Oberschenkelknochen sprang aus der Hüftpfanne, eine sehr schmerzhafte Verletzung, die einer sofortigen tierärztlichen Versorgung bedarf, um Folgeschäden zu vermeiden.

Ob sie einem Tierarzt vorgestellt wurde, wissen wir nicht. Aber wenn, wird den Besitzern sicher gesagt worden sein, dass eine OP notwendig ist, damit Alea wieder schmerzfrei laufen kann. Vielleicht war das der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Also weg mit der Belastung. Von dem Geld kann man sich Besseres kaufen...

Aber anstatt Alea irgendwo abzugeben, weil da könnten einen Fragen erwarten oder man müsste die Verantwortung für sein Handeln übernehmen, band man sie lieber tief im Wald an einen Baum. Dass sie gefunden wurde, war pures Glück.

Und so wurde am 15.02.2020 ein kleines, humpelndes Häufchen Elend vom Ordnungsamt Potsdam in unser Tierheim gebracht.

Umgehend wurde die Maus unserer Tierärztin vorgestellt, die die Hände über dem Kopf zusammenschlug. Schleunigst ging es zum Spezialisten, wo wir unseren Verdacht durch ein Röntgenbild bestätigt bekamen. Eine Femurkopfluxation, leider schon älter. Bei sofortiger Behandlung hätte man Alea ggf. sogar ohne große Operation schnell helfen können, aber jetzt, Monate später, kommen wir um diese nicht mehr herum. Knapp 800,-€ wird die OP kosten, danach folgt die Physiotherapie, um eine gute Genesung zu erzielen. Leider hat sich die langanhaltende Verletzung auch auf ihr Gangbild ausgewirkt, sodass sie lernen muss, wieder ordentlich zu laufen, damit sich auch die Muskulatur wieder aufbauen kann.

Wir hoffen nun darauf, dass der ein oder andere Alea unterstützen mag. Jeder Beitrag zählt!